Herzlich Willkommen im Kloster Hirsau

Das ehemalige Benediktinerkloster St. Peter und Paul war
in der Klosterbewegung von Cluny im 11.und 12. Jahrhundert
das bedeutendste deutsche Reformkloster nördlich der Alpen
und wurde 1692 im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen
Truppen zerstört.

Die baugeschichtlich hochbedeutenden Ruinenanlagen beinhalten
Relikte aus unterschiedlichen Baustilen: Die romanische
Säulenbasilika, die einst die größte romanische Kirche
Südwestdeutschlands war, den gotischen Kreuzgang, die
spätgotische Marienkapelle und die Ruine eines
Renaissanceschlosses, in deren Mauern bis 1989 die von Ludwig
Uhland besungene Ulme zu Hirsau stand.

Zur 900. Jahresfeier Hirsaus im Jahr 1959 wurde erstmals eine
Bühne im Kreuzgang aufgestellt - die Klosterspiele Hirsau waren
geboren. Inzwischen hat die Stadt Calw die Verantwortung für die
traditionsreichen Freilichtspiele im Kreuzgang der Hirsauer
Klosterruine in private Hände gelegt: Aus den "Klosterspielen
Hirsau" mit ihrer fast 50-jährigen Geschichte wurde 2007 der
"Calwer Klostersommer in Hirsau" - mit zugkräftigen Künstlern
und erstklassigen Produktionen.